KOPENHAGEN 2013

Ende März sind wir zu einem kleinen Städtetrip ins prächtige und sehr stylishe Kopenhagen aufgebrochen. Mit dem Zug Hamburg-Kopenhagen ist man ja auch in knappen vier Stunden da und der kurze Fährenaufenthalt bringt ein wenig Abwechslung in die Bahnfahrt. Schon während der Überfahrt auf der Fähre haben wir uns einen kleinen Rekorderlig reingedübelt, um so richtig skandinavisches Feeling zu kriegen. Hmmm… lecker!

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Angekommen am Kopenhagen Hbf fuhren wir mit dem so ziemlich unfreundlichsten Taxifahrer der Welt zu unserem kleinen Apartment in der Norre Voldgade. Ein paar Impressionen von unserer Wohnsituation seht ihr hier:

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Wir haben uns ein Apartment über airbnb gebucht und es war ganz fantastisch. Da Kopenhagen essenstechnisch eher in die Kategorie teuer fällt, stand sowieso selber kochen auf dem Programm. Richtig stylish konnte man direkt um die Ecke im Supermarkt Irma einkaufen. Selbst die Verpackungen der Lebensmittel sahen stark nach Design aus.

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Am Ankunftstag sind wir dann noch ganz tourimäßig durch die Stroget gelaufen, um ein paar Impressionen zu sammeln und einen Überblick über die Stadt zu bekommen. In der Pilestraede hat uns dann der Hunger überfallen. Eigentlich waren wir auf der Suche nach dem 42°RAW, was dem Organic-Food Prinzip folgt. Wir sind dann jedoch in einen anderen Laden reingestolpert, der auf den ersten Eindruck stylish, gemütlich und nach gesundem Essen aussah. Das Palao Primal folgt dem Prinzip der Steinzeit-Ernährung. Viel Fleisch, Kaffee nur mit sehr fetthaltiger Milch, frische Beeren… für mich als größtenteils veganessende Person war dieses Restaurant somit nicht wirklich ein Highlight. Ich habe nur einen Shake und einen Kaffee getrunken. Ausserdem war das Essen sehr teuer und eigentlich nur was für wahre Fitness-Freaks. Das Personal jedenfalls war dem Motto total verfallen… interessant ja, aber muss ich nicht wieder hin. Nach dem Essen sind wir dann in einen sehr coolen Laden gegangen. Hay. Sehr simpel. Sehr schick. Sehr skandinavisch. Sehr designlastig. Meine Beute:

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In dieses zauberhafte Büchlein schreibe ich übrigens meine Notizen für diesen Blog! Also eine lohnende Investition!^^
Den ersten Abend haben wir dann mit leckerem selbstgekochten Essen und einer Menge Rekorderlig verabschiedet. Am nächsten Morgen sind wir dann einigermaßen frisch auf dem Weg in ein kleines Künstlerviertel gestartet. Da es wettermäßig recht frisch bis erschreckend kalt war, haben wir auf dem Weg dorthin einen Stop im Kaffehuset No.44 eingelegt, der sich mehr als gelohnt hat. Neben meinem heiss geliebten Chaitee mit (endlich!!!) Sojamilch gab es dort ganz hervorragende Sandwiches bzw. Paninis! Ein Traum! Man kann gar nicht in Worte fassen, wie yummi es war. Dies musste natürlich auch gleich fotografisch festgehalten werden.

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Eine kleine Verschnaufpause in diesem gemütlichen Café in der Norrebrogade kann man einem nur ans Herz legen.

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Gestärkt ging es weiter. Einen weiteren Zwischenstopp in einem wunderbaren Möbelgeschäft (kann man es Möbelgeschäft nennen? Interior-Design-Palast trifft es besser!) Mussten wir noch einlegen.

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Angekommen in der Jaegersborggade sind wir dann auch gleich von kleinem Lädchen zu kleinem lädchen getingelt. diese straße ist ein muss in kopenhagen. sehr süße, kleine läden, die mit handgearbeiteten artikeln überzeugen. zwei läden sind mir besonders in erinnerung geblieben. eine kleine töpferei… hach, nennen wir es doch lieber keramik-manufaktur. selten so kunstvolle vasen gesehen.

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in dem laden habe ich nicht fotografiert. aus sicherheitsgründen. ich hätte wahrscheinlich die hälfte der werke dabei zertrümmert.
der zweite laden war eine sehr kleine galerie, die bis zum bersten mit tollen zeichnungen voll war. eine paar impressionen von dem laden und unserer ausbeute bekommt ihr hier:

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an diesem abend sind wir dann noch zu fallula gegangen. eine sehr interessante dänische künstlerin.

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und dies ist die hübsche anni vor dem konzert mit einer kette von may. über may werdet ihr hier demnächst auch noch einen artikel finden.

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am letzten tag ging es dann noch einmal in die stroget – ein bisschen einkaufen. und dann mit einer menge impressionen im gepäck wieder zurück ins ebenso kalte hamburg. aber kopenhagen: wir werden wiederkommen! falls ich in diesem artikel übrigens mehr als oft das wort stylish verwendet habe – es ist noch nicht genug, denn kopenhagen ist stylish, stylish, stylish…

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