ASIEN RUNDREISE TEIL 3 – GOOD MORNING VIETNAM

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der dritte teil unserer asienreise fand in vietnam statt. dort haben wir die meiste zeit verbracht. noch vollkommen geplättet von den ganzen eindrücken aus kamboscha und vorallem aus sihanoukville, sind wir ganz früh morgens aus dem kleinen dörfchen otres beach abgereist. erst mit dem tuk tuk, dann mit dem bus über diverse schotterstraßen und letztendlich mit der fähre rüber nach phu quoc. angekommen an einem langen bootssteg, sind wir dann mit einem kleineren bus richtung beach resort gefahren. vietnam bot einen krassen kontrast zu dem sehr ärmlichen kambodscha. gerade phu quoc ist eine touristeninsel und von den stränden her ein wahrer traum. man kann dort in sehr günstigen anlagen wohnen oder im puren luxus schwelgen. wir haben uns für die mittlere variante entschieden und ich freute mich, endlich wieder ein badezimmer nur für uns und eine klimaanlage zu haben.

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hier sind wir erstmals mehrere tage zur ruhe gekommen. haben die annehmlichkeiten eines strandurlaubs genossen: die restaurants am strand, einen schnorchelausflug, eine motorroller-tour. hier sind einige impressionen von dem schnorchelausflug.

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wir wurden hier direkt von unserem hotel abgeholt und zum hafen gefahren. dann ging es in einer reisegruppe (die leute kann man sich leider nicht aussuchen) auf einem boot zu den besten schnorchelspots. wer wollte (ich definitiv nicht!), konnte angeln und seeigel essen. ich habe das schnorcheln bevorzugt. anschliessend wurden wir dann noch zu einem weiteren strand gefahren. ein träumchen.

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dieser tag hatte sich vollkommen gelohnt. da aber die ganze planung einem abgenommen wurde, haben wir beschlossen, die insel nochmal selbstständig mit einem motorroller zu erkundigen. wir sind dann bei einem kleinen häuschen richtung strand abgebogen. die frau, die dort lebte, bot essen direkt am strand an – was übrigens sehr schmackhaft war.

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den tag haben wir dann bei uns am strand ausklingen lassen. netterweise bot der hund des hotels mir seine gesellschaft an.

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endlich erholt und mit einer fast abgeheilten wunde (die story von asien rundreise teil 01) ging es dann ab auf den mekong. ich habe mir diesen teil der reise als besonders romantisch und historisch vorgestellt. auf einem alten (aber mittlerweile umgebauten) boot – der mekong eyes – auf dem fluss rumschippern. drei tage lang. jeden tag in einem anderen dorf aufwachen. ausflüge von dem boot aus unternehmen. all das war inklusive. auch das essen. jahaaa. und all das lief anders als vorgestellt. mit einem kleinen motorboot aus holz haben wir an der mekong eyes angelegt. dann zack zack in die kabine. die wirklich sehr komfortabel und schön war. besonders weil wir einen balkon nach hinten raus hatten. aber dort konnten wir nur kurz unser gepäck abstellen. dann musste auch gleich mittag gegessen werden. ab da begriff ich das ausmaß einer kreuzfahrt. es gab ungelogen fünf gänge tofu für mich. relativ große portionen. und ich habe nach der zweiten runde schon streiken wollen. aber das wirklich sehr zuvorkommende personal warf einem immer so hoffnungsvolle blicke zu – also ab rein damit. mästen teil 1. dann ging es aufs deck. nochmal entspannen.

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bevor es dann auf den ersten ausflug ging. reisfelder angucken. das war schon sehr beeindruckend. dieses intensive grün. und auch  hier wurden kleine köstlichkeiten gereicht.

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dann ging es wieder an deck. wieder ein aperitif. und dann wieder ein fünfgängies abendessen. ja. genau. und am nächsten morgen gab es gleich wieder ein reichhaltiges frühstück, bevor es dann mit dem fahrrad auf entdeckungstour ging.

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dann wieder mittagessen und dann wieder einen ausflug zu anderen reisbauern.

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nach dem abendessen (jaaa, es war wieder sehr reichhaltig) brach ein gigantischer platzregen über uns ein. die crew zählte einmal von zehn rückwärts und dann ging es los. wir genossen den regen mit einem gin tonic auf unserem balkon.

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am nächsten tag sind wir dann zu einem traditionellen floatingmarket gefahren, wo jede art von früchten und anderen lebensmitteln auf booten angeboten werden. sollte man mal miterlebt haben.

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im anschluss sind wir dann noch zu einer fabrik, die reisfladen hergestellt hat.

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und das war der letzte ausflug auf der mekong eyes. aber ohne ein vernünftiges mittagessen wurden wir nicht entlassen. mal abgesehen davon, dass sich diese kreuzfahrt aufgrund der vielen eindrücke sicherlich gelohnt hat, ging mir der getaktete alltag dort ziemlich schnell auf den senkel. und wenn ich noch längere zeit auf dem boot verbracht hätte, wäre ich irgendwann im rollator gelandet. aber nee. nicht so negativ. schön war’s ja trotzdem. und nett dass man von denen direkt zu der nächsten station gebracht wurde. saigon. hallo asiatische großstadt. viele, viele menschen. überall. auf motorrollern. zu fuß. überall. wahnsinn. und dann diese drückende hitze. so waren wir meist nur vormittags in der laune, die stadt zu erkunden. zwei nachmittage haben wir im zoo von saigon verbracht, weil es dort wenigstens schatten gab.

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hier die eindrücke von einem großmarkt in saigon. buntbuntbunt. und die typische pho gibt es an jeder ecke. auch modemutige vietnamesen konnte man hier antreffen.

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um auch ein wenig geschichte mitzuerleben, gab es einen besuch im kriegsmuseum. so ergreifend. furchtbare bilder. schlimme geschichte. aber das muss man selbst erleben. nicht die geschichte, aber das museum.

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hier nochmal ein eindruck, wie es dort auf den strassen zugegangen ist. naja, und das war unsere letzte station in vietnam. von hier aus ging es dann noch einmal zurück nach bangkok. und dann wieder ab nach hause. voller impressionen. die erst noch gar nicht verarbeitet werden konnten. diese reise war so aufregend, so turbulent, so wundervoll, so traumatisch, so einmalig. ich würde es immer wieder machen. aber mit mehr zeit im gepäck. drei länder in drei wochen waren eine große herausforderung. nun kann ein haken dahinter gesetzt werden. und wenn ich an das warme klima zurück denke, dann würde ich jetzt gerne in kambodscha sein. an dem kleinen strand in otres beach. da habe ich mich wirklich in asien verliebt. auf bald!

photos von ruben riegamer