SPONTANEITÄT // SCHLUSS MIT ZÖGERN UND ZWEIFELN

Collagen5-001Ich bin mir sicher alle kennen das. Es erwischt sicherlich jeden irgendwann und taucht in allen möglichen Lebensphasen auf und tritt in Erscheinung. Das Zögern, Zweifeln und Grübeln.Wir machen uns über alles häufig viel zu viele Gedanken. Es dreht sich um wichtige Entscheidungen, Leistungen die zu absolvieren sind, Konflikte die man versucht zu lösen. Wir machen uns verrückt wie uns wohl andere sehen, wie unsere Zukunft sich entwickeln wird und was eigentlich der Sinn des Lebens ist. Ich bin eine absolute Expertin in Sachen „sich-um-alles-Gedanken-machen“. Gern wäge ich alle möglichen Risiken ab und kann mir tausend Gedanken zu einer einzigen Thematik machen. Das kann natürlich manchmal sehr hilfreich sein, gerade bei wichtigen Entscheidungen. Aber es kann leider auch sehr angstregend und nervenraubend sein. Denn was sind schon „wichtige“ Entscheidungen? Die Gedanken kreisen und es ist keine Lösung in Sicht und die depressive Stimmung steigt. Ich sitze gerade verzweifelt an meiner Masterarbeit und komme wirklich schlecht voran und mache mir natürlich viel zu viele Gedanken und bin den ganzen Tag damit beschäftigt, anstatt etwas Sinnvolles zu praktizieren. Ich komm dann einfach nicht aus den Puschen und bin schlecht gelaunt weil man gefühlte 24h am PC gesessen und nichts fabriziert hat. Ich mache Dinge dann einfach nicht, weil ich zu unmotiviert und zu faul bin. Lieber zuhause auf der Couch gammeln und sich bemitleiden, anstatt im Park mit Freunden zu grillen. Bequem im Bett liegen, anstatt eine Runde zu laufen, die frische Luft zu genießen und das Gehirn von diesen blöden Grübeleien befreien. Da sollte man sich doch einfach mal aufraffen und loslegen.

Also Schluss damit! Machen statt Grübeln lautet meine Devise und ich versuch es jetzt, es kann ja nicht so schwierig sein. Meine Freundin zum Beispiel, sie hat auch ewig überlegt ob sie mit ihrem Liebsten eine Weltreise macht und ja sie hat es einfach gemacht und Flüge gebucht und reist ab September um die Welt. Aber man kann ja auch klein anfangen und mit all seinen liebsten Freunden einen kleinen Wochenend-Trip machen und selbst mit einem kleinen Geldbeutel findet man beispielsweise über airbnb.de super schicke Stadtwohnungen, auch für große Gruppen. Spontan können wir aber auch sein, indem wir abends doch einfach mal mit zum Konzert gehen, obwohl wir am nächsten Tag früh aufstehen müssen oder etwas Wichtiges zu erledigen haben. Doch wer funkt gerne dazwischen die Vernunft. Und so stehen wir uns häufig selbst durch die Spaßbremse namens „Vernunft“ im Weg. In vielen Situationen sicherlich angebracht aber häufig können damit die spontanen und lustigen Abenteuer verloren gehen. Doch Mut tut gut ihr Lieben, also sollten wir uns nicht immer das mögliche Scheitern vor Augen halten oder alle Worst Case Situation aufzählen, in denen ich übrigens auch absolute Expertin bin. Sachen wagen und anpacken. Kein Angsthase sein und auch nicht immer auf das hören was die anderen sagen. Man soll sich natürlich nicht auf jeden Quatsch einlassen aber einfach Dinge wagen. Denn mit jeden weiteren „Machen“ fühlen wir uns lebendiger und spüren Freude und Glück und schaffen uns vor allem Momente die wir nicht vergessen werden! Also Zeit nutzen, versuchen aus allen Dingen und Situationen was Positives zu ziehen und hey es gehört auch mal dazu Fehler zu machen und Risiken einzugehen. So probiert es aus, macht einen Anfängerkurs im Surfen, fahrt mit der Achterbahn, kauft euch die teure Tasche, geht mit euren Freunden abends einen Trinken auch wenn 6 Uhr der Wecker klingelt, ändert die Gewohnheiten und sagt Tschüss liebe Couch und schiebt nicht alles auf, sondern packt es an und genießt das Gefühl! Denn selbst tausend Meilen beginnen mit EINEM Schritt! Optimismus spielt dabei natürlich eine riesen Rolle! Ein paar positive Gedanken können Wunder bewirken und laut einiger Studien auch unser Leben verlängern. Also lasst uns für mehr Lebensfreude kämpfen! Lachen ist gesund und ich sag euch versucht es mal. Lächelt euch durchs Leben. Ihr werdet es sehen, wenn ihr lacht werden euch automatisch auch die anderen Personen um euch herum ein Lächeln schenken und es gibt doch nichts Schöneres einer miesepetrigen Person ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ich habe gestern mit meinem neuen Motto angefangen. Meine Freundin gewann ein Konzert plus Meet & Greet mit der Band Kakkmaddafakka. Obwohl ich so viel zu tun habe, entschied ich mich dafür den Schreibtisch zu verlassen. Doch es gab noch eine weitere Hürde. Meet & Greet bedeutet ja nett zusammen plaudern. Reden kann ich viel. Das Problem war nur, die Band kommt aus Norwegen, ohjeee dachte ich mir, da muss ich ja Englisch reden?! Und ich bin eine absolute Null was das angeht. Ohhh da kamen die Zweifel wieder auf: Ich mach mich total lächerlich und und und! STOPP, wie lautete mein Motto gleich nochmal? Richtig: Machen statt Grübeln! Also hab ich drauf gepfiffen und hab es gemacht. Wir hatten echt viel Spaß, die Band ist wirklich absolut witzig. Nach dem Konzert ging es in einem Rostockerclub weiter und wir haben mit der Band bis in die Morgenstunden getanzt.

xxanni
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